Jury Bundespreis Ecodesign 2012

In die Jury des Bundespreises Ecodesign 2012 wurden folgende Expertinnen und Experten berufen:







„Ökologisches Umdenken im Design und Fertigungsprozess ist Herausforderung und Strategie für Kreative, wie Firmen. Die Zeiger stehen auf Veränderung.“


Werner Aisslinger
Designer mit Schwerpunkt auf Produktdesign und Architektur,
ausgezeichnet mit zahlreichen internationalen Designpreisen, Aufnahmen in die Sammlung des Museum of Modern Art in New York und die Neue Sammlung in München








„Zu guter Qualität gehört heute zwingend ökologische und ethische Qualität.“


Dr. Kirsten Brodde
Journalistin, Autorin des Sachbuches „Saubere Sachen“, Herausgeberin des Blogs Grüne Mode




„Wir wissen, dass mit unserer gegenwärtigen Produktwelt erhebliche Umweltbeeinträchtigungen einhergehen. Wir wissen aber auch, dass Ecodesign bisher bei Designerinnen und Designern nur ein Nischendasein hat. Ecodesign muss sich aber als Kernkompetenz für Designfachleute und zentraler Wettbewerbsfaktor des Wirtschaftens festsetzen. Mit dem Bundespreis Ecodesign wollen wir dazu beitragen, Ecodesign als Gestaltungsprinzip in die Breite zu tragen.“


Jochen Flasbarth
Präsident des Umweltbundesamtes






„Es gibt keinen Unterschied mehr zwischen Eco-Produkten und innovativen Produkten. Ein Produkt mit guten Umwelteigenschaften, das kein gutes Design und keinen hohen Gebrauchswert hat, ist kein ökologisches Produkt. Und ein innovatives Produkt, das nicht gute Umwelteigenschaften hat, ist nicht innovativ.“


Dr. Rainer Grießhammer
Mitglied der Geschäftsführung des Öko-Instituts





„Deutschland ist bekannt für energie- und ressourceneffiziente Produkte. Diesen Wettbewerbsvorteil müssen wir halten und weiter ausbauen. Dies ist auch wichtig für das Gelingen unserer Energiewende. Mit dem Bundespreis Ecodesign möchten wir Unternehmen sowie Designerinnen und Designer prämieren, die entsprechende Produkte kreiert haben.“


Ursula Heinen-Esser
Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Bild: Agentur bildschön



„Nachhaltiges Design ist nie modisch. Trends hingegen verschleißen und ihre Accessoires werden zur Wegwerfware. Daher sind nachhaltige Produkte vergleichsweise unprätentiös. Sie treten leise auf und überzeugen eher mit durchdachten Konzepten als mit hitverdächtigen Höchstleistungen. Materialwahl, Konstruktion und Service spielen dabei eine entscheidende Rolle.“


Prof. Günter Horntrich
Professor für Design und Ökologie an der Köln International School of Design







„ECODESIGN ist etwas ganz EINFACHES. Es ist die beste Lösung aus so WENIG wie möglich... Energie, Volumen, Gewicht, Material, Kilometer, Chemie, Werkzeug.“


Nicola Stattmann
Designerin, Inhaberin büro nicola stattmann material_technologie_produktentwicklung,
Gastprofessorin an der Kunsthochschule Kassel




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verlängert bis zum 25. Mai 2012
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